Lavezbrüche - Pfitscherjoch/Tyrol/AUT

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Im Zuge des vom Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF) geförderten Projektes “Lavezabbau in den Zillertaler Alpen” wurden im Juli 2016 von Archäologen der Universität Innsbruck einige der Abbaustellen im Bereich des Pfitscherjoches dreidimensional dokumentiert. Eine Datierung der zahlreichen Abbauspuren gestaltet sich naturgemäß schwierig. Holzkohleproben von Lavezbrüchen und Lavezverarbeitungsstellen in der näheren Umgebung der Lagerstätten erbrachten römische sowie frühmittelalterliche Daten. Funde von Halbfabrikaten sowie vor allem zahlreiche Gefäßrohlinge und deren Negative an den Abbaustellen geben einen Hinweis auf die Verwendung des Specksteines vom Pfitscherjoch zur Herstellung von Gefäßen. Die Lavezvorkommen wurden bis in die Neuzeit für die Gewinnung von Federweiß und Ofenplattenrohlingen ausgebeutet.

Nähere Informationen zum Projekt:

goo.gl/y4PYZQ

goo.gl/tIBB5m

goo.gl/ezOA4l