Das Phänomen der mittelneolithischen Kreisgrabenanlagen stellt eines der frühesten Zeugnisse monumentaler Architektur unserer Vorfahren in Zentraleuropa dar. Diese kreisförmigen Grabenstrukturen entstehen in einer sehr kurzen Zeitspanne (zwischen 4800 – 4500 v.Chr.) und können aus bis zu vier konzentrischen V-förmigen Gräben von bis zu 8m tiefe bestehen. Der Aufwand an Zeit, Arbeitskraft und Logistik ist für diese frühen Einwanderer in heutigen Maßstäben kaum zu erahnen, zumal die Erbauer noch keine Metallwerkzeuge kannten und ihre Grabungswerkzeuge aus Holz, Knochen oder Geweih bestanden.

Die Kreisgrabenanlage von Velm (KG Himberg) wurde in den vergangenen Jahren intensiv durch das Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie archpro.lbg.ac.at/ mit zerstörungsfreien Methoden untersucht und zählt seither zu den wohl am besten erforschten Anlagen Österreichs.

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